07/06/2026 – 1 min
Bundeswehr treibt Modernisierung konsequent voran: BAAINBw ruft Rahmenvertrag für
250.000 G95A1/KA1-Sturmgewehre vollständig ab
• Vollständige Ausschöpfung des Rahmenvertrags über insgesamt 250.000 G95A1/KA1
Sturmgewehre
• Wichtiger Meilenstein bei der Einführung des neuen Standardsturmgewehrs der Bundeswehr
• Langfristige Investitionen sichern industrielle Leistungsfähigkeit und Lieferfähigkeit
• Heckler & Koch bestätigt Kompetenz bei der Umsetzung großer Beschaffungsvorhaben
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
(BAAINBw) hat den Rahmenvertrag über insgesamt 250.000 Sturmgewehre des Typs
G95A1/KA1 vollständig abgerufen. Damit wird die Einführung des neuen Standardsturmgewehrs
der Bundeswehr in vollem Umfang umgesetzt und ein weiterer wichtiger Schritt bei
der Modernisierung der deutschen Streitkräfte vollzogen.
Die Entscheidung unterstreicht die Bedeutung einer vorausschauenden und konsequenten
Beschaffungspolitik für die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr. Gleichzeitig bestätigt sie das
Vertrauen in die Fähigkeit von Heckler & Koch, auch umfangreiche Beschaffungsvorhaben
zuverlässig, termingerecht und in hoher Stückzahl umzusetzen.
Bereits im Dezember 2025 hatte Heckler & Koch die ersten G95A1/KA1-Sturmgewehre an
die Bundeswehr ausgeliefert. Mit der nun erfolgten Ausschöpfung des Vertragsvolumens
wird die Ausstattung der Truppe mit dem neuen Standardsturmgewehr konsequent vorangetrieben.
„Die Modernisierung der Bundeswehr ist eine gesamtstaatliche Aufgabe. Das BAAINBw leistet
dabei einen entscheidenden Beitrag, indem es komplexe Beschaffungsvorhaben mit hoher
Professionalität und strategischer Weitsicht umsetzt. Die vollständige Beauftragung des
G95A1/KA1-Rahmenvertrags ist Ausdruck einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und zugleich
ein wichtiges Signal für die weitere Stärkung der Einsatzbereitschaft unserer Streitkräfte“,
sagt Dr.-Ing. Jens Bodo Koch, Vorstandsvorsitzender der H&K AG.
„Diese Entscheidung bestätigt zugleich unsere langfristige Unternehmensstrategie. Industrielle
Leistungsfähigkeit entsteht nicht erst mit dem Eingang eines Auftrags, sondern durch
kontinuierliche Investitionen über viele Jahre hinweg. Wer Streitkräfte schnell und zuverlässig
ausrüsten will, muss die erforderlichen Kapazitäten schaffen, bevor sie benötigt werden.
Unsere Investitionen der vergangenen Jahre versetzen uns heute in die Lage, auch große Beschaffungsprogrammezuverlässig und mit hoher Geschwindigkeit umzusetzen.“
Heckler & Koch hat seine industrielle Basis in den vergangenen Jahren konsequent ausgebaut.
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Investitionsprogramms HK100 setzt das Unternehmen
seinen Wachstumskurs mit dem Programm HK Evolution fort. Insgesamt investiert
Heckler & Koch mehr als 230 Millionen Euro in zusätzliche Produktionskapazitäten, moderne
Fertigungstechnologien, Infrastruktur sowie die Weiterentwicklung seiner internationalen
Standorte.
Damit schafft das Unternehmen die Voraussetzungen, nationale und internationale Streitkräfte
auch bei großvolumigen Beschaffungsvorhaben langfristig zuverlässig zu versorgen.
Die vollständige Umsetzung des G95A1/KA1-Rahmenvertrags steht damit gleichermaßen für
den konsequenten Modernisierungskurs der Bundeswehr und für die Leistungsfähigkeit einer
starken deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie als verlässlichem Partner der
Streitkräfte.
