Bundeswehr bestätigt Zuverlässigkeit des G36

27.02.2014

Oberndorf a.N., 27.02.2014. Das Gewehr G36 ist auch im heiß geschossenen Zustand zuverlässig. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der unabhängigen Sachverständigen des Ernst-Mach-Instituts (EMI) der Fraunhofer Gesellschaft.

„Das Gewehr G36 ist technisch zuverlässig und ohne Mängel“, schreibt die Bundeswehr in einer Pressemitteilung vom 21. Februar. Es erfülle vollumfänglich die Anforderungen der laufenden Einsätze und des Grundbetriebs der Bundeswehr.

Aufgrund von Medienberichten über die Treffgenauigkeit des G36 hatte das Bundesministerium der Verteidigung eine umfangreiche Untersuchung beim EMI veranlasst. Die externen Sachverständigen kommen nun zu dem eindeutigen Ergebnis, dass das kritisierte Treffverhalten der G36 im heiß geschossenen Zustand nicht auf die Waffe, sondern auf die fehlerhafte Munition eines Herstellers zurückzuführen war. Bei allen anderen Munitionssorten lag die Treffleistung des G36 im heiß geschossenen Zustand innerhalb des zulässigen Streukreises.

Damit unterstreicht der Bericht des EMI auch eine interne Untersuchung von Heckler& Koch.

Das Sturmgewehr G36 ist seit 1996 die Standardwaffe der Bundeswehr. Die Waffe gilt in der Bundeswehr und NATO-weit als sehr zuverlässig. Heckler& Koch sind von Soldaten der Bundeswehr, insbesondere der kämpfenden Truppe in Afghanistan, zu keinem Zeitpunkt Beschwerden zur Treffleistung des G36 im heiß geschossenen Zustand bekannt geworden.

Hier finden Sie den Link zur Pressemitteilung der Bundeswehr

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